Häufige Fragen
Alles zu Aufbau, Zeitaufwand, Ablauf und Abgrenzung.
Wie ist das Training aufgebaut?
Das Training folgt einem klar aufgebauten 7-Wochen-Konzept mit festen Wochenschwerpunkten. Du bekommst kurze Theorie- und Praxisvideos, konkrete Übungen für deinen Alltag, eine schrittweise aufgebaute Morgenroutine, eine kurze Alltagspraxis, eine Feierabendroutine und regelmäßige Reflexionen. Dazu kommen vier persönliche 1:1-Termine mit jeweils 70 Minuten sowie kurze Rückfragemöglichkeiten über WhatsApp.
Kann ich das Training in meinen Arbeitsalltag integrieren?
Ja. Plane für deine tägliche Praxis durchschnittlich ungefähr 15 Minuten ein. An manchen Tagen wird es kürzer sein, an anderen können Morgenroutine, Alltagspraxis und Feierabendroutine zusammen etwas länger dauern. Für besonders volle Tage gibt es auch kürzere Übungsvarianten. Zusätzlich gehören kurze Theorie- und Praxisinhalte, eine wöchentliche Reflexion und die vier persönlichen Termine zum Training.
Was passiert, wenn ich nicht jeden Tag übe?
Du musst das Training nicht jeden Tag perfekt durchführen. Regelmäßigkeit ist wichtig, aber ein ausgelassener Tag macht deine bisherige Praxis nicht wertlos. Für Tage mit wenig Zeit gibt es kürzere Varianten. Entscheidend ist, nach einer Unterbrechung wieder einzusteigen, statt aus einem verpassten Tag eine komplett abgebrochene Woche zu machen.
Was ist die Integrationswoche?
Die sieben Trainingswochen bauen aufeinander auf. Wenn du merkst, dass du mehr Zeit für die bisherigen Inhalte brauchst, kann nach Absprache einmalig eine Integrationswoche eingeschoben werden. In dieser Woche kommen keine neuen Inhalte dazu. Du wiederholst bisherige Übungen, stabilisierst deinen Rhythmus und entscheidest, welche Übungen du weiterführen möchtest. Das Training verlängert sich dadurch auf insgesamt acht Wochen.
Muss ich meinen Körper bereits gut wahrnehmen können?
Nein. Das Training ist auch für Menschen gedacht, denen es anfangs schwerfällt, körperliche Signale deutlich wahrzunehmen. Du wirst Schritt für Schritt an einfache Beobachtungen wie Atmung, Muskelspannung, Körpertemperatur oder den Kontakt zum Boden herangeführt. Du musst nichts Bestimmtes spüren und keine Empfindung erzwingen. Körperwahrnehmung ist keine Voraussetzung, sondern ein Teil des Trainings.
Ist das Nervensystemtraining esoterisch?
Nein. Das Training verbindet verständliches Wissen über das autonome Nervensystem mit konkreten körperorientierten Übungen. Dazu gehören unter anderem Atmung, Orientierung, sanfte Bewegung, Körperwahrnehmung, bewusste Pausen, Reizreduktion sowie eine Morgen-, Alltags- und Feierabendpraxis. Du musst an nichts glauben und dir auch nichts einreden. Entscheidend ist, dass du die Übungen selbst ausprobierst und beobachtest, was du dabei wahrnimmst.
Muss ich vollständig auf Handy, Social Media oder Unterhaltung verzichten?
Nein. Das Handy ist nicht dein Feind, und auch Musik, Podcasts, Serien oder Videos sind nicht grundsätzlich schlecht. Im Training beobachtest du, wann du etwas bewusst nutzt und wann du automatisch zum nächsten Reiz greifst. Das Ziel ist kein kompletter Verzicht, sondern ein bewussterer Umgang mit Beschallung, der in deinen Alltag passt.
Was mache ich, wenn sich eine Übung unangenehm oder zu intensiv anfühlt?
Du musst keine Übung gegen deutlichen Widerstand durchziehen. Du kannst die Dauer oder Intensität reduzieren, eine kürzere Variante wählen oder die Übung vollständig beenden. Bei Fragen zur Durchführung kannst du dich über WhatsApp melden. Wenn starke Beschwerden auftreten oder anhalten oder du dich in einer akuten Krise befindest, brauchst du entsprechende medizinische, psychotherapeutische oder psychiatrische Unterstützung.
Was kann ich nach sieben Wochen erwarten?
Das Training verspricht keinen perfekten Dauerzustand und kein Leben ohne Stress. Du kannst in den sieben Wochen lernen, deinen Zustand und körperliche Signale bewusster wahrzunehmen, automatische Beschallung häufiger zu unterbrechen, nach aktiven Tagen bewusster in Erholung zu wechseln und früher zu merken, was dir gerade guttut. Nicht alles wird nach sieben Wochen abgeschlossen sein. Ziel ist, dass du die Übungen und Beobachtungen danach selbstständig in deinen Alltag integrieren kannst und so nach und nach in einen Zustand findest, der wirklich zu dir passt.
Was kostet das Training?
Der aktuelle Preis der Gründungsrunde beträgt 699 Euro. Enthalten sind die Trainingsinhalte, Videos, Audios, PDFs und Reflexionen, vier persönliche 1:1-Termine, die Rückfragemöglichkeit über WhatsApp, ein Drei-Monats-Plan für die Zeit nach den sieben Wochen und ein Rückfallplan. Du kannst einmalig 699 Euro bezahlen oder die Zahlung auf zwei Raten zu jeweils 349,50 Euro aufteilen.
Wie läuft die Anmeldung ab?
Jeder Weg führt über das kostenlose Erstgespräch. Darin klären wir in ungefähr 30 Minuten deine aktuelle Situation, deine gewünschte Veränderung, offene Fragen und die grundsätzliche Passung. Wenn wir beide den Eindruck haben, dass das Training zu dir passt, füllst du anschließend einen kurzen Anmelde- und Passungsfragebogen aus und meldest dich an. Du startest dann mit der nächsten Runde, sobald es für dich passt.
Ist das Nervensystemtraining eine Therapie?
Nein. Das Nervensystemtraining ist ein begleitetes Trainingsangebot. Es ersetzt keine medizinische, psychotherapeutische oder psychiatrische Untersuchung oder Behandlung. Im Training werden keine psychischen oder körperlichen Erkrankungen diagnostiziert oder behandelt. Wenn du dich in einer akuten Krise befindest oder aktuell eine medizinische, psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung brauchst, ist das Training nicht die passende alleinige Unterstützung.
Kann ich teilnehmen, wenn ich bereits in Therapie oder medizinischer Behandlung bin?
Das kann grundsätzlich möglich sein, sollte aber vorher mit deiner behandelnden Fachperson geklärt werden. Das Nervensystemtraining ist kein Ersatz für eine laufende medizinische, psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung.
Für wen ist das Training nicht geeignet?
Das Training passt nicht, wenn du ausschließlich theoretisches Wissen sammeln möchtest, eine schnelle Übung suchst, die jedes unangenehme Gefühl sofort entfernt, oder nicht bereit bist, regelmäßig selbst zu üben. Es ist außerdem nicht das richtige Angebot, wenn du eine Diagnose oder Behandlung einer Erkrankung suchst oder eine Psychotherapie ersetzen möchtest.
Bei einer akuten psychischen Krise, aktuellen suizidalen Gedanken, akuter starker Desorientierung, einer notwendigen akuten medizinischen oder psychiatrischen Behandlung oder starken Beschwerden, die zuerst fachlich abgeklärt werden müssen, ist das Training nicht geeignet. Wenn du bereits in Behandlung bist und unsicher bist, kläre die Teilnahme bitte vorher mit deiner behandelnden Fachperson.
Kostenlos, unverbindlich, ungefähr 30 Minuten.